Gruppe ISAG

Liebe Genoss_innen, liebe Mitmenschen und natürlich auch ein Hallo an die antiimperialistische Linke,

dieses Schreiben soll euch einen kurzen Überblick darüber verschaffen, was ihr in Zukunft von der neu gegründeten Gruppe „ISAG“ zu erwarten habt.

Am 3.12.2008 war es nun soweit! Die „Israelsolidarische & Antifaschistische Gruppe“, kurz ISAG, gründete sich um 14:41 mitteleuropäischer Zeitrechnung. Wir sind damit eine der wenigen, offiziell israelsolidarisch bekennenden Gruppen in Berlin. Es darf applaudiert werden.

Wer sind wir?

Wir sind im Moment ein Zusammenschluss aus einigen wenigen Jugendlichen, welche in Zukunft versuchen werden eine feste Gruppe aufzubauen, um gemeinsam politische Aktionen durchzuführen und natürlich auch Texte und Kritiken zu verfassen.

Warum gibt es uns?

Das ist eine gute Frage, auf die es eine mindestens genauso gute Antwort gibt. Wir waren bzw. sind es immer noch Leid, zuzusehen wie die antiimperailistischen Gruppen in Berlin die Überhand gewinnen. Seien es nun Gruppen aus der linken oder der rechten Szene. Dadurch, dass Mensch sich üble Beleidigungen und Diffamierungen anhören muss, wenn er/sie sich offen zu der Existenz des Staates Israels bekennt, ist es nur selbstverständlich, dass sich endlich eine eben solche Gruppe gründete. Wir sehen regressiven Antikapitalismus, Antizionimus, Antisemitismus und Antiamerikanismus als weit verbreitete Probleme innerhalb der Linken an und treten dafür ein, diese zu bekämpfen. Wir möchten durch Aufklärung und Aktion zeigen, dass auch eine andere linke Denkweise möglich ist, als dieser „68er Abklatsch“ der immer noch von vielen Linken praktiziert wird und neuerdings auch sehr viel Zuspruch innerhalb der Rechten erhält.

Und unsere Standpunkte?

Israelsolidarität:

Für uns heißt “Solidarität mit Israel” Solidarität mit dem Existenzrecht Israels und die Verteidigung gegen alle Bestrebungen diesen Staat zu zerstören. “Solidarität mit Israel” heißt für uns nicht, alles was die israelische Regierung macht zu verteidigen oder ein prinzipielles Kritikverbot zu verhängen, heißt aber sehr wohl, dass die Existenz des jüdischen Staates unter allen Umständen zu verteidigen ist, egal wer in Israel an der Macht ist und was diese Regierung tut. Für uns ist dies eine kritische, aber bedingungslose Solidarität.

Antikapitalismus:

Wir finden, dass sich Kapitalismus nicht auf einen einzelnen Personenkreis beschränken lässt, sondern ein Phänomen ist, welches als „Ganzes“ angesehen werden muss. Die Personifizierung des Kapitalismus zeigt sich beispielsweise in den Kampagnen gegen so genannte „Heuschrecken“. Nicht zuletzt in der Linken und im gewerkschaftlichen Spektrum wird auf diese Weise gegen das Finanzkapital gewettert. Dies verkennt die widersprüchliche Totalität kapitalistischer Vergesellschaftung und zerreißt den Zusammenhang zwischen Produktions- und Zirkulationssphäre, was an die Trennung zwischen „raffendem“ und „schaffendem“ Kapital erinnert, die von den Nationalsozialisten vorgenommen wurde.

Quelle: http://isag.blogsport.de/2008/12/03/wenn-wir-heute-es-nicht-tun-werden-wir-es-nie-tun-david-ben-gurion/

 
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